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Alessandra Keller: „Das Meistertrikot würde ich mit Stolz tragen“

18/4/2018

Alessandra Keller hat die erste Etappe des PROFFIX Swiss Bike Cup gewonnen und überzeugt mit einer guten Frühform. Die Nidwaldnerin spricht im Interview über die Schweizer Meisterschaft in Andermatt, die anderen Saisonziele und das neue Team.

PROFFIX Swiss Bike Cup: Was hat sich mit dem neuen Team geändert? Ist einfach der Name anders oder sind auch andere Dinge noch neu? 

Alessandra Keller: Unser Glück ist, dass wir dadurch einen neuen Rahmensponsor haben. Veränderungen im Team durch den Staff hat es keine gegeben, bei den Fahrern ist einzig Lukas Flückiger dazugekommen. Die Änderungen sind also sehr klein. 

 

Ihr seid jetzt vier Topfahrer. Hat dies Einfluss auf eure Präsenz vor Ort oder auf euch Athleten? 

Wenn man vier Fahrer hat, die ganz vorne dabei sein können, ist es auch für eine Marke attraktiver und besser. Für die Teamkonstellation ist es schön, dass Matthias nun noch seinen Bruder dabei hat. Man weiss, dass die beiden gut zusammen funktionieren und sich auch gegenseitig gut unterstützen können am Rennen selber. In dieser Konstellation können alle voneinander lernen. Eine Vierergruppe ist ideal. 

 

Die Kinder von Teamchef Ralph Näf fahren auch bereits. Sind sie auch quasi Teil von Thömus? Sind das eure Nachwuchsfahrer? 

Nicht direkt Nachwuchsfahrer, aber sie sind Teil der Teamfamilie, so wie jeder Verwandte oder Freund, der bei uns im Team dabei ist.

 

2018 ist dein letztes Jahr bei der U23. Was sind deine Ziele für diese Saison? 

Mein ganz grosses Ziel ist die WM in der Lenzerheide, dann aber auch die Schweizermeisterschaft sowie die Europameisterschaft. An den drei Titelkämpfen werde ich bei der U23 starten. Auf diese Events konzentriere ich mich. 

 

An den Titelkämpfen  startest du bei der U23, im Weltcup aber bei der Elite. Warum das?

Ich kann im Weltcup die die wichtigen Erfahrungen sammeln und habe die längeren Rennen. Trotzdem kann ich an den Titelkämpfen noch bei der U23 starten. 

 

Die SM ist ein Ziel, aber du kennst ja die Strecke noch gar nicht. 

Ja das stimmt, aber die SM ist trotzdem eines der grösseren Ziele. 

 

Wo warst du letztes Jahr als Andermatt stattfand? Hattest du ein anderes Rennen?

Das weiss ich nicht mehr genau. Ich glaube, ich könnte im Höhentraining gewesen sein. 

 

Was ist die Herausforderung, wenn du an eine neue Strecke herankommst, wie es Andermatt für dich jetzt sein wird? Ist das gar ein kleiner Nachteil? 

Ich sehe es eigentlich nicht als Nachteil. Wenn jemand in Form ist und gut fahren kann, hat er auf jeder Strecke die Chance schnell zu sein. Die Zeit, während der Besichtigung reicht gut für eine optimale Vorbereitung. Und durch die Nähe kann ich die Strecke vielleicht sogar im Vorfeld besichtigen.

 

Welchen Typ Strecke bevorzugst du? 

Ich habe sehr gerne technische Strecken, die abwechslungsreich sind mit Teer-Aufstiegen, mit Trail-Aufstiegen, mit Wurzelpassagen. Ich bin eine Athletin, die sich den Strecken relativ gut anpassen kann. 

 

Die Schweizermeisterschaft ist neben anderen Rennen ein Selektionskriterium für die WM. Ist das zusätzlicher Druck? 

Nein, als Druck darf man das nicht wahrnehmen. Es muss Motivation sein, denn es ist ein Rennen vor der Haustüre, wo viele Freunde, Kollegen, Familie dabei sein werden. 

 

Du bist eine der Favoritinnen an dieser SM. Wäre es für dich etwas Spezielles, wenn du ein Jahr mit dem Schweizer Kreuz fahren auf dem Trikot fahren dürftest? 

Ja, absolut. Das ist für jeden Athleten etwas Spezielles, wenn man die eigene Nation irgendwo auf der Welt vertreten kann und dann noch mit dem Schweizer Kreuz auf der Brust, macht das schon sehr stolz. Das ist eine zusätzliche Motivation. 

 

Ist der Schweizermeistertitel dein Ziel? 

[Nach langem Zögern] Ja. Jeder Athlet geht an ein Rennen, um sein Bestes zu geben und wenn die Chance zu gewinnen da ist, würde er/sie lügen, wenn er/sie sagt, es sei nicht sein Ziel.

 

Zuerst eine typisch schweizerische Zurückhaltung in der Zielformulierung und dann doch ein „Ja“....

Der Titel ist schon das Ziel, aber die Konkurrenz schläft nicht und wir wissen, dass Sina Frei, Nicole Koller und ich ein hohes Niveau haben und wir alle national und international vorne mitfahren können. 

 

Was bedeutet für dich die Rennserie „PROFFIX Swiss Bike Cup“. Hast du eine spezielle Verbindung dazu?

Für mich ist es einer der Gründe, warum das Niveau im Mountainbikesport in der Schweiz so hoch ist. Wir haben eine Serie, die den Athleten die Möglichkeit gibt sich richtig zu entwickeln und sich mit der Konkurrenz zu messen, auch auf international sehr hohem Niveau.

 

Ist die Gesamtwertung des PROFFIX Swiss Bike Cups kein Thema in diesem Jahr? 

Doch. Wir werden voraussichtlich an allen Rennen teilnehmen und das ist auch für unseren Sponsor wichtig. Es ist klar, als internationaler Spitzensportler hat man seine Prioritäten, aber das heisst nicht, dass nationale Rennen oder Serien nicht von Interesse sind. Darum ist auch die Gesamtwertung sicher ein grosses Ziel. 

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